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Das KulturForum TürkeiDeutschland wurde am 25. November 2011 in Berlin als Preisträger für den diesjährigen Kulturpreis der Kulturpolitischen Gesellschaft ausgewählt.
In der Pressemitteilung der Kulturpolitischen Gesellschaft heißt es:
“Der Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft zeichnet damit die beispielhafte Arbeit einer Einrichtung aus, die sich seit nahezu 20 Jahren unter dem Ehrenvorsitz von Günter Grass und Yasar Kemal um die interkulturelle Verständigung zwischen Deutschen und Türken in Deutschland verdient gemacht hat. Beharrliches Engagement, hochwertige Projekte und ein Dialog auf Augenhöhe waren dabei die Garanten des Erfolgs und der nachhaltigen Wirkung.
»Gerade in diesen Zeiten gilt es, Zeichen gegen Nationalismus und Rassismus zu setzten«, unterstrich der Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, Prof. Dr. Oliver Scheytt, und zeigte sich überzeugt, »dass mit dem KulturForum TürkeiDeutschland ein würdiger Kulturpreisträger gefunden wurde, dessen Verständigungsarbeit beispielhaft für den deutsch-türkischen Kulturdialog ist.« (Quelle: www.kupoge.de)
„Es ist für uns von besonderer Bedeutung, diese Auszeichnung in einer Zeit zu erhalten, in der die Dringlichkeit einer Debatte um Fremdenfeindlichkeit und rassistische Gewalt wieder einmal in erschreckender Weise deutlich geworden ist“, erklärt Osman Okkan, Vorstandssprecher und Mitbegründer des KulturForum. „Wir hoffen, dass dieser Preis einen Beitrag dazu leisten kann, die Menschen zu zivilgesellschaftlichem Engagement zu ermutigen und miteinander in einen Dialog zu treten.“
Das KulturForum solidarisiert sich aus diesem Anlaß erneut mit den Opfern der von Neonazi-Terroristen verübten Morde und Gewalttaten. Im Zuge der aktuell entflammten, notwendigen Debatte um neonazistische Tendenzen dürfe jedoch ein weiteres Phänomen nicht unterschätzt oder gar tabuisiert werden, so Okkan: „Als eine Folge der sträflich vernachlässigten und verfehlten Bildungs- und Integrationspolitik macht sich eine zunehmende Deutschenfeindlichkeit unter nicht-deutschen Jugendlichen bemerkbar: Diese beiden Phänomene müssten Politiker aller Parteien wachrütteln und sie veranlassen, ihren bisherigen Standpunkt zu überdenken.“
Der Vorstand des KulturForums nimmt die Auszeichnung im Namen aller Projektmitarbeiter und zahlreicher ehrenamtlichen Unterstützer mit Freude und Dankbarkeit entgegen – und bedankt sich an dieser Stelle bei allen Sponsoren und Förderern, die die Arbeit des KulturForum in den vergangenen Jahren möglich gemacht haben.
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Pressemitteilung der Kulturpolitischen Gesellschaft zur Preisvergabe
Die Verleihung des Kulturpreises 2011 findet im Frühjahr 2012 in Köln statt.
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