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Am 11. und 12. Mai um 20 Uhr wird das Theaterstück "Annes Schweigen" von Dogan Akhanli erneut gezeigt. Regie: Ron Rosenberg. Mit der deutsch-armenischen Schauspielerin Bea Ehlers-Kerbekian.
Das Stück erzählt die Geschichte der in Deutschland aufgewachsenen Türkin Sabiha. Als Fremde zwischen den Kulturen fühlt sie sich zu türkischen Nationalisten hingezogen. Als ihre Mutter (türkisch: Anne) stirbt, entdeckt sie, dass zwischen deren Brüsten ein armenisches Kreuz tätowiert ist.
Theater im Bauturm, Aachener Straße 24–26, Köln.
http://annesschweigen.blogspot.de/
[Mai 2013]
Zum 65. Todestag des türkischen Autors Sabahattin Ali (1907-1948) fand am 19. April eine Veranstaltung an der Universität Köln statt.
Im Anschluss an die Dokumentation "Sabahattin Ali" von Nilgün Matkav las der Schauspieler Bernt Hahn Texte von Sabahattin Ali. Anschließend im Gespräch: Prof. Dr. Filiz Ali, Tochter von Sabahattin Ali, Dr. Lale Akgün, NRW-Staatskanzlei, Ute Birgi, Übersetzerin, Hüseyin Erdem, Literaturwissenschaftler. Moderation: Osman Okkan, KulturForum
Sabahattin Ali, geboren 1907, war einer der bekanntesten Vertreter der modernen Literatur der Türkei. Wegen eines satirischen Gedichts wurde er 1932 angeklagt und inhaftiert. Mit Aziz Nesin war er befreundet, gemeinsam gaben sie ein Satiremagazin heraus. Auf der Flucht vor einer weiteren Haftstrafe wurde er 1948 getötet. Auf Deutsch erschienen: "Der Dämon in uns", Unionsverlag 2007 und "Madonna im Pelzmantel", Doerlemann 2008.
[April 2013]
Am 8. April stellte der türkische Autor, Komponist und Politiker Zülfü Livaneli im Gespräch mit Osman Okkan (KulturForum TürkeiDeutschland) im Literaturhaus Köln seinen neuen Roman "Serenade für Nadja" vor. Heidrun Grote las die deutschen Textpassagen. Mehr (>>HIER)
[April 2013]
Am 22. März 2013 wurden die Filmportraits der Reihe "Menschenlandschaften" an der Akdeniz Universität in Antalya präsentiert. Anschließend fand ein Gespräch mit Regisseur Osman Okkan statt. Mehr (>>HIER)
Anfang März war die Reihe in Izmir an der Hochschule für Wirtschaft und an der Ege Universität zu sehen. Zuvor wurden die die Filme auf Englisch an der amerikanischen Universität The New School in New York präsentiert.
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[März 2013]
Am 26. Februar 2013 las Rolf Becker aus "Der Knabe Hüssein - Erzählungen aus Anatolien" von Armin T. Wegner.
Rahmenprogramm: Armenische, kurdische und türkische Musik von und mit Aslı Dila Kaya.
Eine Veranstaltung der Armin T. Wegner Gesellschaft zum Start der Werkausgabe des verfolgten Schriftstellers - in Kooperation mit KulturForum, P.E.N-Zentrum Deutschland
Alte Feuerwache Köln
[Februar 2013]
Im Januar stellte der türkische Autor Hasan Cemal, Enkel des für den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich mitverantwortlichen Cemal Pascha, sein neues Buch "1915 - Ermeni Soykırımı" (1915 - Genozid an den Armeniern) an der HU Berlin und der Universität zu Köln vor.
Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen für den 2007 ermordeten türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink. Foto: Jan Taşçı
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[Januar 2013]
Anfang Dezember 2012 erhielt der Filmemacher und Vorstandssprecher des KulturForum, Osman Okkan, in Düsseldorf das Verdienstkreuz des Landes NRW, überreicht von Hannelore Kraft (Foto: Hülya Sahin). Prof. Recep Keskin, Vorstandsmitglied des KulturForum und Vorsitzender des Verbandes ATIAD, erhielt am 15. Dezember 2012 das Bundesverdienstkreuz.
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[Dezember 2012]
Am 19. Dezember stellte die türkeistämmige Kölner Autorin und Wissenschaftlerin Prof. Dr. Zehra İpşiroğlu ihr 2012 auf Türkisch erschienenes Buch "Aydınlanan Yollar" (Auf die Lichter zugehend) vor. Veranstaltet vom KulturForum in Zusammenarbeit mit der Universität Köln, Moderation: Hüseyin Erdem. Ort: Universität Köln, Hauptgebäude, Hörsaal XII.
[Dezember 2012]
Die Filmreihe "Menschenlandschaften" mit Portraits der Autoren Nazim Hikmet, Yasar Kemal, Orhan Pamuk, Elif Safak, Murathan Mungan und Asli Erdogan von Osman Okkan lief im Oktober 2012 mit großer Presseresonanz auch im türkischen Fernsehen (TRT-Türk). Parallel zu den laufenden Seminaren und Vorlesungen an den deutschen Universitäten wird die Reihe 2013 an mehreren türkischen Hochschulen als Seminarthema behandelt. Die Reihe wird am 5. Februar 2013 auch in der Abschlusslesung des Instituts Literatur und Medien an der Universität Essen vorgestellt [LINK]
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[Dezember 2012]
Am 19. Dezember um 19 Uhr findet an der Humboldt-Universität zu Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei statt. Mit Sertaç Bucak (Journalist und Menschenrechtsaktivist), Yasemin Çongar (Taraf), Rober Koptaş (Agos), Osman Okkan (KulturForum). Ort: Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der HU Berlin Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin. Veranstaltet von Network Turkey und dem GeT MA Programm der HU Berlin in Kooperation mit dem KulturForum.
[Dezember 2012]
Am 19. Oktober wurde im Rahmen der Buchmesse Ruhr2012 der Film "Aslı Erdoğan: Grenzgängerin zwischen Himmel und Tod – Cennetin ve Ölümün Sınırında" aus der Reihe "Menschenlandschaften – İnsan Manzaraları" von Osman Okkan im Museum Folkwang Essen gezeigt. Anschließend fanden eine Lesung und ein Gespräch mit Aslı Erdoğan und Osman Okkan statt.
Am 29. März 2012 fand in Köln ein Pressegespräch mit Aslı Erdoğan statt. (>>HIER)
[Oktober 2012]
Am 5. Oktober stellten die türkischen Autorinnen Oya Baydar und Melek Ulagay in der Zentralibibliothek Essen ihr im Frühjahr 2013 im Orlanda-Verlag erscheinendes Buch "Erzählen, um zu verstehen" vor. Anschließend Gespräch. Moderation: Osman Okkan, Übersetzung: Sabine Adatepe.
Im Rahmen des 8. türkisch-deutschen Festival Literatürk, das vom 1. bis 7. Oktober 2012 an unterschiedlichen Orten in Essen und im Ruhrgebiet stattfand, in Kooperation mit dem KulturForum u.a.
[Oktober 2012]
Am 29. Juni 2012 wurde dem KulturForum im Kleinen Sendesaal des WDR Funkhaus am Wallrafplatz der "Kulturpreis" der Kulturpolitischen Gesellschaft verliehen.
Mit Aslı Erdoğan, einer Video-Grußbotschaft von Günter Grass und anderen prominenten Gästen - bei Musik, Podiumsgespräch & Empfang.
Mehr Informationen (>>HIER)
[Juni 2012]
Zum Jahrestreffen der türkisch-griechischen Initiativen Defne (Istanbul) und Nea-Dafni (Athen) wurden vom 16.-17. Juni 2012 in Stuttgart Ausstellungen, Diskussionen, Musik und Filme präsentiert.
In Kooperation mit: Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart, Freundschaftsinitiative Türkei-Griechenland, KALIMERA Stuttgart, Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg, KulturForum TürkeiDeutschland.
Mehr (>>HIER)
Bis August 2012 war die zweisprachige Ausstellung "Erinnerungen an eine neue Heimat. Aus dem Leben deutscher Frauen in Istanbul und türkischer Frauen in Berlin" im frauen museum wiesbaden zu sehen. Ein zweisprachiger Katalog zur Ausstellung und zwei begleitende Filme auf DVD (Deutsch, Türkisch) sind über das KulturForum erhältlich.
Mehr INFORMATIONEN (>>HIER)
[September 2012]
Am 23. Mai 2012 wurde im Kulturraum "die flora" in Gelsenkirchen die 2010 mit dem Intermedia-Globe in Gold ausgezeichnete Dokumentation "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" (WDR/ARTE 2009) von Osman Okkan und Simone Sitte gezeigt. Anschließend Gespräch mit dem Regisseur. Mehr (>>HIER)
Mehr Informationen zum Film (>>HIER)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Integrationsbeauftragten der Stadt Gelsenkirchen. Am 9. Mai 2012 wurde in der gleichen Reihe der Film "Aghet - Ein Völkermord" von Eric Friedler gezeigt.
[Mai 2012]
Ende April erlag der Germanist Prof. Dr. Sargut Şölçün in Essen einer schweren Krankheit. Das KulturForum verlor mit Şölçün einen engen Freund und Mitstreiter. Şölçün war zudem Mitbegründer des Nürnberger InterForum.
Die Trauerfeier fand am 21. Mai 2012 in Essen statt. Das Kölner KulturForum nahm gemeinsam mit dem InterForum in Nürnberg daran teil.
Nachruf mit mehr Informationen zu Leben und Werk von Prof. Şölçün (>>HIER) Anma Konuşması (>>BURAYA TIKLAYIN)
Das Buch "Auf Zeit. Für immer - Zuwanderer aus der Türkei erinnern sich" erschien im Oktober 2011 bei der Bundeszentrale für politische Bildung und im Kiepenheuer & Witsch Verlag. Herausgegeben von Dorte Huneke und Jeannette Goddar, mit Beiträgen von Günter Wallraff, Barbara John, Osman Okkan u.a.
Mehr Termine und Informationen (>>HIER)
Ausschnitte aus dem Buch (>>HIER) Pressestimmen (>>HIER)
[Februar 2012]
Um an den 2007 ermordeten Journalisten Hrant Dink und sein Werk zu erinnern, veranstaltet das Hrant Dink Forum Köln jedes Jahr im Januar Gedenkveranstaltungen mit hochrangigen Gästen aus Deutschland und der Türkei. Mehr (>>HIER)
[Januar 2012]
Zum 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei schloss das KulturForum eine Projektpartnerschaft mit dem Dokumentationszentrum und Museum für Migration in Deutschland (DOMiD), der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und der Türkischen Gemeinde in Deutschland.
Projekte und Publikationen zum Jahrestag (>>HIER)
Bereits mehrfach empfing Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eine Gruppe leitender Redakteure türkischsprachiger Medien in Deutschland zu einem Hintergrundgespräch im Kanzleramt. Organisiert wurden die Termine vom KulturForum TürkeiDeutschland. Foto: Bundesregierung, Steffen Kugler
Mehr Informationen (>>HIER)
[November 2010]
Von 2005 bis 2011 organisierte das KulturForum mit der Robert Bosch Stiftung ein deutsch-türkisches Journalistenprogramm, an dem über 100 Medienvertreter aus Deutschland und der Türkei teilnahmen.
Mehr Informationen (>>HIER)
Gemeinsam mit vielen internationalen Organisationen und Institutionen organisierte das KulturForum im Herbst 2010 eine Solidaritätsaktion für den in der Türkei in Haft genommenen Kölner Autor Doğan Akhanlı. Zu den Unterstützern gehörten Günter GRASS, Yasar KEMAL, Orhan PAMUK, Edgar HILSENRATH, Mikis THEODORAKIS, Zülfü LIVANELI, Günter WALLRAFF u.a. Akhanlı wurde mittlerweile freigesprochen. Mehr Informationen (>>HIER)
Das KulturForum organisierte in den vergangenen Jahren mehrere Begegnungen der weltberühmten Autoren Günter Grass und Yaşar Kemal, den Ehrenvorsitzenden des KulturForum - in Lübeck, Berlin, Istanbul.
Informationen zu Veranstaltungen und Publikationen (>>HIER)
Weitere Veranstaltungen und Publikationen des KulturForum (>>HIER LESEN)
Nachrufe, Stellungnahmen (HIER)
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In Gedenken an den rassistischen Brandanschlag in Solingen im Mai 1993, bei dem fünf Menschen getötet wurden, findet am 16. Mai um 19:30 Uhr unter dem Motto "Solingen erinnern: Aktiv gegen Rassismus und rechte Gewalt" eine Veranstaltung mit Zeitzeugen, Experten und Filmen im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln statt. Musik: Microphone Mafia.
Flyer (>>HIER)
Ahmet Aras, Förderer, Unterstützer und Gründungsmitglied des KulturForum ist von uns gegangen. Geboren 1947 in Konya, emigrierte er mit 22 Jahren nach Deutschland, arbeitete in verschiedenen Industriebetrieben, u.a. bei den Ford-Werken. Als Vertrauensmann der IG Metall und in verschiedenen Funktionen bei Migranten-Organisationen setzte er sich engagiert für die Belange seiner Kolleg/innen ein. Auch als Rentner führte er seinen Kampf für eine gerechtere Gesellschaft fort. Ahmet Aras starb am 8. Mai 2013 in Antalya und wurde im Kreise seiner Familie und seiner Freunde beigesetzt. Er hinterlässt zwei erwachsene Kinder. Das KulturForum und seine zahlreichen MitstreiterInnen in Deutschland und in der Türkei werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Migrationsforscherin Frau Prof. Nermin Abadan-Unat erhielt Ende April für ihre besonderen Verdienste den Ehrenpreis der Gesellschaft für türkischsprachige Psychotherapie und psychosoziale Beratung (GTP e.V.). Abadan-Unat hat die erste sozialwissenschaftliche Studie über die türkischen Gastarbeiter in Deutschland durchgeführt (1964). In dieser Studie ging es nicht in erster Linie um wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern um die Geschichten hinter diesen Erkenntnissen.
Im Fortschrittsbericht des Europäischen Parlaments zur Türkei, der im April 2013 veröffentlicht wurde, wird der Fall der türkischen Soziologin und Menschenrechtlerin Pınar Selek erwähnt. Selek wurde - nachdem sie zuvor drei Mal freigesprochen worden war - in einem höchst umstrittenen Verfahren im Januar 2013 von einem Istanbuler Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Fall Selek wird vom EP beispielhaft dafür gesehen, dass das Rechtssystem der Türkei noch nicht den EU-Anforderungen entspricht.
Den Protesten gegen das Urteil schlossen sich Vertreter des KulturForum an. Vorstandssprecher Osman Okkan reiste mit Günter Wallraff nach Istanbul. Erklärung des Internationale PEN (>>HIER)
Unter dem Titel "Zeitzeuginnen des Kampfes für Gerechtigkeit und Freiheit" traten am 10. März vier Frauen für ihre misshandelten, ermordeten Männer und Söhne auf: Rakel Dink, Yeter Gültekin, Işılay Karagöz, Şenge Kahraman für Hrant Dink, Hasret Gültekin, Enver Karagöz, die Söhne Kahramans und alle weiteren Opfer politischer Verfolgung. Plakat (>>HIER)
Für die Hörer des WDR-Programms Köln Radyosu war er jahrzehntelang der Ratgeber - als Sprecher der türkischen Radiokolumne "Sorular ve Cevaplar" (Fragen & Antworten). Der 1933 geborene Autor Fuat Bultan war außerdem langjähriger Bundeskoordinator des Sozialdienstes der Arbeiterwohlfahrt für Türken in Deutschland. Als Gewerkschafter und politischer Aktivist engagierte er sich mit großem Einsatz für Demokratie und Menschenrechte, bildete Generationen von Sozialarbeitern aus, die sich in den "Türk Danış"-Beratungsstellen mit den Problemen der Einwanderer aus der Türkei auseinandersetzten. Bultan war zudem ein enger Begleiter des KulturForum seit den Anfängen in den 1980er Jahren, ebenso vom Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD). Er starb am 24. Januar 2013 in München im Kreise seiner Familie. Die Trauerfeier findet am 1. Februar um 9:30 Uhr in der Trauerhalle des Waldfriedhofs (Alter Teil, Fürstenrieder Straße 288, 81377 München) statt. (Foto: BR/WDR)
Anfang Dezember nahm Rakel Dink für ihren 2007 ermordeten Ehemann, den türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink, im Rahmen eines viel beachteten Festaktes in Schorndorf bei Stuttgart den Palm-Preis 2012 entgegen (Laudatio: Dr. Raffi Kantian). Bei einem gemeinsamen Empfang der Palm-Stiftung und des KulturForum in Köln sagte Rakel Dink, es sei ihr ein besonderes Anliegen, die Arbeit des Hrant Dink Forum Köln weiterhin aktiv zu unterstützen.
Neben Dink erhielt der ägyptische Schriftsteller Dr. Alaa-Aswani den Preis. Mehr (>>HIER)
Unser Newsletter KF aktuell für Oktober 2012 ist erschienen.
Online Version (>>hier herunterladen, pdf)
Das KulturForum ist auch auf facebook! Wir laden Sie herzlich ein, uns zu "liken"! Auf facebook informieren wir regelmäßig über aktuelle Termine und freuen uns auf Ihre Kommentare! (>>HIER)
Am 8. Oktober 2012 las die Istanbuler Anwältin und Autorin Fethiye Çetin aus ihrer 2004 in der Türkei erschienenen Romanbiographie "Anneannem". Auf Deutsch erschien das Buch 2011 unter dem Titel "Meine Großmutter". Ort: Interkulturelles Bildungswerk Friedenshaus, Bielefeld. Plakat (>>HIER)
6 DVDs + Bonusmaterial mit Portraits der Autoren Nazım Hikmet, Yaşar Kemal, Orhan Pamuk, Elif Şafak, Murathan Mungan, Aslı Erdoğan
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Pressemitteilung (>>HIER)
Termine & mehr Infos (>>HIER)
Anlässlich einer Hetzkampagne gegen die preisgekrönte couragierte Journalistin Mely Kiyak – sie hatte eine Kolumne über Thilo Sarrazin verfasst; für die misslungene Wortwahl darin entschuldigte sie sich öffentlich – solidarisiert sich das KulturForum zusammen mit zahlreichen Medienvertretern, Künstlerinnen und Künstlern mit der Journalistin und verurteilt die rassistischen Kommentare und Aufrufe der BILD-Zeitung und rechtsextremer Internetforen, allen voran Politically Incorrect (PI).
Kommentar der Chefredaktion der Frankfurter Rundschau (>>HIER)
Initiative Fans & Friends of Mely Kiyak (>>HIER) )
Am 8. Juni 2012 fand ein Abend "LIEBE MELY KIYAK" mit Lesungen und Diskussion im Berliner Ballhaus Naunynstraße statt (>>HIER)
Der Verleger Ragip Zarakolu wurde im April 2012 aus einer halbjährigen Untersuchungshaft entlassen. Prof. Dr. Büşra Ersanlı und rund 100 andere Journalistinnen und Journalisten sind nach Angaben der OSZE weiter in Haft. Gegen die Verhaftungen haben der PEN und andere internationale Organisationen protestiert. Das KulturForum unterstützt diese Solidaritätsaktion. Mehr (>>HIER)
Am 17. Januar 2012 wurde in Istanbul ein Urteil im Mordprozess Hrant Dink gesprochen. Die Anwältin der Familie Dink, Fethiye Cetin, und andere Prozessbeobachter waren zu Gast bei den diesjährigen Veranstaltungen zum fünften Todestag von Hrant Dink in Köln und Berlin. (>>MEHR)
Reaktion der Anwälte auf das Urteil und eine Presseerklärung (>>HIER, Englisch)
Angesichts der aktuell schwierigen Lage von Medienvertretern in der Türkei und des 20. Jahrestags der Einführung des Anti-Terror-Gesetzes am 12. April 2011 plant Reporter ohne Grenzen (ROG) im kommenden Monat eine Untersuchungsmission in der Türkei durchzuführen. In einer Presseerklärung vom 31. März kritisiert ROG die missbräuchliche Anwendung des bald 20 Jahre alten Gesetzes. Seit einigen Monaten habe die Verfolgung von Journalisten unter Anwendung repressiver Mediengesetze in der Türkei stark zugenommen: "Jeder Journalist, Autor oder Publizist, der sich kritisch mit sensiblen Themen wie die Lage der kurdischen und armenischen Minderheiten, der Armee, dem Sicherheitsapparat oder dem Gründer der türkischen Republik, Mustafa Kemal Atatürk, auseinandersetzt, riskiert, juristisch verfolgt zu werden." ROG bezieht sich auf mehr als 25 Artikel im türkischen Strafgesetzbuch, die direkt die Presse- und Meinungsfreiheit beschneiden. Das 1991 in Kraft getretene Anti-Terror-Gesetzes Nummer 3713 gehöre zu den problematischsten rechtlichen Regelungen in der Türkei.
Pressemitteilung ROG 31.03.2011 (>>HIER)
Die türkische Tagezeitung Taraf berichtet auf der Titelseite über ein mehrstündiges Treffen mit Günter Grass in Istanbul. Die armenische Frage habe er angesprochen, wird Grass zitiert, um die Last dieser Gräueltaten zu überwinden, um zu verhindern, dass sie sich wiederholen, denn er wisse aus der eigenen Geschichte und der deutschen Gesellschaft, dass die Vergangenheit aufgearbeitet werden müsse. Die Kopftuchfrage nannte er ein künstliches Problem: er selbst sei Atheist, ärgere sich aber über das Kopftuchverbot im Namen des Laizismus in Ländern wie Deutschland und Frankreich. (>>ARTIKEL LESEN)
Bei einem Zusammentreffen mit dem Minister für Kultur und Tourismus der Türkei, Ertuğrul Günay, in Istanbul brachte Günter Grass seine Unterstützung für die im deutschen Exil lebende türkische Autorin Pınar Selek zum Ausdruck, wie die türkische Tageszeitung Radikal berichtet: (>>zum Artikel, tr).
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